Die „Neue Mitte“ zu Gast als Modellprojekt beim Regionalverband Mittlerer Oberrhein

Heinz Hanen, Geschäftsführer der evohaus GmbH

Die „Neue Mitte“ Graben-Neudorf wird als komplett CO2-freies Wohnquartier realisiert. Dies findet auch regional große Aufmerksamkeit. Am 31. Januar 2020 darf sich deshalb die Gemeinde Graben-Neudorf gemeinsam mit der evohaus GmbH beim Regionalverband Mittlerer Oberrhein als Modellprojekt für CO2-freies Bauen vorstellen. Projektleiter Christian Schweikert von der Gemeinde Graben-Neudorf und ein Vertreter der evohaus GmbH werden das Konzept gemeinsam präsentieren. CO2-freies Bauen ist das Steckenpferd des Investors evohaus GmbH aus Karlsruhe, der sich im Wettbewerb um die „Neue Mitte“ im Jahr 2019 durchgesetzt hatte. Mit der Verbindung von Photovoltaik und Wärmepumpen sowie einem intelligenten Energiemanagementsystem schafft es die evohaus GmbH die CO2-Emissionen im Quartier auf null zu senken. “ Mit unserem Energiemanagementsystem steigern wir unseren Eigenverbrauch auf rund 80 Prozent. Brauchen wir mehr Strom, als wir selbst erzeugen können, dann wird ebenfalls nur Ökostrom durch das Quartier gemeinsam für alle hinzugekauft“, heißt es dazu von der evohaus GmbH. Auch ein individuelles E-Car-Sharing für die Bewohner des neuen Quartiers gehört mit zu den Planungen.

„Weder Wind noch Sonne schicken an die Verbraucher irgendwelche Rechnungen, und durch die niedrigen Erschließungskosten sind evohaus-Quartiere nachhaltig und gleichzeitig besonders preiswert.“

evohaus GmbH

Hinzu kommt, dass die Nebenkosten für die Bewohner des Quartiers durch die innovative Energieversorgung drastisch sinken. Damit zeigt die „Neue Mitte“ eindrucksvoll, dass Nachhaltigkeit auch den eigenen Geldbeutel schonen kann.

Bedeutend für die ökologische Qualität im Quartier war die Ausschreibung des Grundstücks durch die Gemeinde Graben-Neudorf nach Konzeptqualität. Kurz gefasst heißt das: Nicht der Investor mit dem höchsten Preisgebot für das Grundstück, sondern das beste Konzept aus städtebaulicher, sozialer und ökologicher Sicht bekommt den Zuschlag. Durch dieses neue Vergabeverfahren wurde erst der Weg dafür geebnet, dass die „Neue Mitte“ ein sozial und ökologisch vorbildliches Quartier werden kann.

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